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02.02.2012 Brand Fa. Optik Meuser

Am 02.02.2012 wurde die FFW Langhecke zu einem Großbrand in einer Werkhalle im Ortsteil Aumenau alarmiert. Leider konnte das ca. 3500 qm große Gebäude nicht mehr gerettet werden und fiel den Flammen zum Opfer. Geschätzer Schaden: mehrere Millionen Euro.

Um etwa 05:15 Uhr wurde das Feuer durch einen Anwohner in der Fürfurter Straße, in der auch die besagte Werkhalle steht, der Leitstelle gemeldet. Diese alarmierte umgehend die Feuerwehren aus dem Marktflecken Villmar und wegen der Größe der Werkhalle zusätzlich die Wehren Weilburg und Niederbrechen.

Im Laufe des Einsatzes wurden ebenfalls Kameraden der Feuerwehr Limburg nachalarmiert, die uns besonders mit dem ELW2 und GW-Atemschutz unterstützt haben. Da ebenfalls Teile der Halle eingestürzt sind, wurde das Technische Hilfswerk Weilburg und Limburg zu Hilfe gerufen, um den Weg für die Löscharbeiten frei zu machen.

Ein besonderes Problem war besonders die Kälte, welche jede Einsatzkraft mehrere Stunden über sich ergehen lassen musste. Um schnell Abhilfe zu schaffen, wurde
die SEG (Schnelle-Einsatz-Gruppe) Betreuung des Malteser aus Hadamar angefordert, welche die Beteiligten mit heißen Getränken, Essen und Wärme versorgte.

Weiterhin eingesetzt war der DB-Notfallmanager und die Bundespolizei, denn das Verlegen von Schläuchen unter den Gleisen machte es notwendig, das die Bahnstrecke zwischen Aumenau und Weilburg für mehrere Stunden unterbrochen werden musste.

Das Feuer war nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle; gegen 15.00 Uhr wurden die letzten Löscharbeiten beendet.

 
offizieller Polizeibericht:

Donnerstag, 02.02.12, gegen 05.15 Uhr festgestellt. Der Anwohner einer Firma in der Fürfurter Straße in Aumenau bemerkte am frühen Donnerstagmorgen einen Brand in der großen Werkhalle und alarmierte sofort die Feuerwehr. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus der Großgemeinde Villmar, dazu Weilburg, Limburg und Niederbrechen. Da die etwa 3.500 qm große Werkhalle komplett brannte und auch Teile einstürzten, kam zudem das Technische Hilfswerk aus Weilburg und Limburg zum Einsatz.

Zur Betreuung und Versorgung der Kräfte ist auch die Schnelle Einsatzgruppe Hadamar (Malteser) alarmiert worden. Insgesamt sind mehr als 130 Kräfte im Einsatz. Dazu kommen Mitarbeiter der Energieversorger (EON und SÜWAG) sowie der Notfallmanager der Bahn, denn in unmittelbarer Nähe zur Firmenhalle führt die Bahnstrecke Koblenz-Gießen vorbei. Diese musste für etwa 2 Stunden gesperrt werden, bis der Brand unter Kontrolle war. Zurzeit läuft der Bahnverkehr an dieser Stelle nur langsam und auf Sichtsignal. An die noch bestehenden Flammen- und Glutnester muss sich zum Teil mit schwerem Gerät vorgearbeitet werden, so dass die Einsatzkräfte noch längere Zeit am Ort gebunden sein werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar; die polizeilichen Ermittlungen dazu dauern an. Verletzt wurde niemand. Die bei dem Brand entstandenen Sachschäden werden auf mehrere Millionen Euro geschätzt. In der großen Werkhalle wurden unter anderem Spezialobjektive für Kameras (HD-Technik) mit hochwertigen Maschinen verarbeitet.

 

Bilder:

• Weilburger Nachrichten

• Luftbilder der Einsatzstelle + Bericht auf Kreisfeuerwehrverband.net

• Oberlahn.de

Videos:

HR-Online Hessenschau

Berichte:

Weilburger Nachrichten

Oberlahn.de

NNP